Über das Werk
Choreographie: Amanda Miller; Premieretheater: Freiburger Theater, 1997
“Four Counts for Nothing” – das verweist auf eine Redensart von Amanda Miller, die leicht abgewandelt zum Titel ihrer choreographischen Auseinandersetzung mit Johann Sebastian Bachs “Brandenburgischen Konzerten” wurde. Die Tänzer bekommen vier Schläge “für Nichts”, zum Konzentrieren, zum innerlichen Sammeln, für beinahe persönliche Bewegungen. Danach steigen sie wieder in die virtuose, die akademische Form neu deutende Choreographie ein. In “Four for Nothing” verwebt Amanda Miler Raumwege, Terrassendynamik, Block- und Solostellen zu einer sich immer neu aufschwingenden Folge akkumulierender Bewegungen. Schnörkel, Ornamentik, Kreise und Rundbogen verweisen auf den Barock, wie auch der Zierat des Bühnenbildners Seth Tillett, der ein rotes Spitzzelt, ein Drahtgestell, eine schwebende Hängeleiter und eine Landschaftsbildfolge auf- und wieder abtragen lässt. (Klaus Kieser)
Menschen und Verbindungen

Amanda Miller
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