Berichte, Interviews und Neuigkeiten.

Filmpremieren, Archivfunde, Veranstaltungsberichte und Gespräche mit Choreografinnen, Filmemachern und Tanzwissenschaftlern.

  • Joachim Schlömer

    Joachim Schlömer

    Joachim Schlömer, geboren 1962, der ursprünglich vom Tanztheater kam, hat mittlerweile über 80 Choreografien, Opern und Theaterstücke kreiert beziehungsweise inszeniert. Er studierte Architektur und Tanz an der Folkwang Hochschule in Essen, wo er auch zu choreografieren begann. 1988 tanzte er am Theater La Monnaie in Brüssel, Belgien. Zwei Jahre später gründete er eine eigene Compagnie.…

  • Gisela Peters-Rohse

    Gisela Peters-Rohse

    Gisela Peters-Rohse wurde 1938 geboren und erhielt ihre tänzerische Berufsausbildung in der modern ausgerichteten Tanzschule von Lola Rogge in Hamburg. Sie tanzte an mehreren deutschen Stadttheatern und bildete sich parallel dazu europaweit in den verschiedensten Tanztechniken weiter. Seit 1967 arbeitete sie gemeinsam mit ihrem Ehemann Kurt Peters, dem Begründer des Deutschen Tanzarchivs Köln , als Tanzjournalistin,…

  • Irina Pauls

    Irina Pauls

    Irina Pauls, geboren 1961 in Leipzig, erhielt ihre Tanzausbildung an der Palucca Schule Dresden. Danach absolvierte sie ein Choreografiestudium an der Theaterhochschule „Hans Otto“ in Leipzig. 1985-89 war sie als Ballettmeisterin und Choreografin am Landestheater Altenburg engagiert. 1990 übernahm sie die Leitung des neugegründeten Tanztheaters am Schauspiel Leipzig, für das sie bis zu dessen Auflösung 1998 insgesamt…

  • Susanne Linke

    Susanne Linke

    Eine Badewanne umkreisend, den Rand mit der Hand entlang fahrend, den Rücken in weitem Bogen abwechselnd vor und zurück biegend: Mit Soli wie „Im Bade wannen„ , wurde Susanne Linke seit den 1980er Jahren zu einer der prominentesten Vertreterinnen des Deutschen Tanztheaters. 1944 geboren, studierte sie bei Mary Wigman in Berlin und an der Folkwang Hochschule in Essen, tanzte…

  • Johann Kresnik

    Johann Kresnik

    Den Körper in den Kampf werfen: Ein Zitat des italienischen Filmregisseurs Pier Paolo Pasolini erklärte der Choreograph Johann Kresnik zu seinem Motto. In den 1970ern begann er seine Karriere, stieg mit Arbeiten von hoch symbolischer, politisch motivierter, physisch anspruchsvoller wuchtiger Körpersprache schon bald zu einer der leitenden Choreographen im deutschen Tanztheater auf. 1939 wurde er…

  • Anna Huber

    Anna Huber

    Seit den 1990er Jahren hat Anna Huber ihre ganz spezifische choreografische Sprache entwickelt. Fragil jedoch mit äußerster Klarheit bewegt sie sich zwischen Ebenen von Bedeutung, bespielsweise in ihrem Stück „in zwischen räumen“. 1965 in Zürich, Schweiz, geboren, studierte sie von 1985 bis 1988 Tanz beim ch-tanztheater. Drei Jahre arbeitete sie als Tänzerin in der Schweiz,…

  • Henrietta Horn

    Henrietta Horn

    In einer Mischung aus modernem Ausdruckstanz und folkloristischen Elementen vereint die Choreografin Henrietta Horn ein weites Spektrum: Ihr düsteres „Solo“ zeigt die Einsamkeit, Tisch und Stuhl sind die einzigen Partner. Ihr amüsantes „Der Hahn ist tot“ ist eine Revue mit Videomontagen. Geboren 1968, beinhaltete ihre erste Ausbildung 1987 bis 1992 vor allem den sogenannten „Elementaren…

  • Reinhild Hoffmann

    Reinhild Hoffmann

    Der Auftritt in ihrem „Solo mit Sofa“, in einem langen Abendkleid, gefesselt an eine Couch, machte Reinhild Hoffmann 1977 zu einer der bedeutendsten Choreographinnen im deutschen Tanztheater. Geboren 1943 begann sie 1965 mit dem Studium an der Folkwang Hochschule in Essen. Kurt Jooss und Jean Cébron gehörten zu ihren Lehrern. 1970 tanzte sie im Ensemble…

  • Daniel Goldin

    Daniel Goldin

    Nach seiner Ausbildung zum Schauspieler und Tänzer in Buenos Aires und dem Besuch zahlreicher Meisterklassen kam der 1959 geborene Argentinier Daniel Goldin 1987 nach Deutschland. Er wurde Mitglied im Folkwang Tanzstudio  und tanzte als Gast beim Tanztheater Wuppertal (unter der Leitung von Pina Bausch). Zwischen 1993 und 1996 arbeitete Daniel Goldin als freier Tänzer und Choreograph und…

  • William Forsythe

    William Forsythe

    Ein kritischer Anarchist, der das Ballett als technische Orientierung und eher als Parodie denn als kulturelles Paradigma gebraucht. Dennoch hat der Choreograf William Forsythe dieser Kunstform in Deutschland nach 1980 zu einem neuen Höhepunkt verholfen. 1949 in New York geboren studierte er Theaterwissenschaft, bildende Kunst und Mathematik bevor er an der Joffrey Ballet School zum…

  • Urs Dietrich

    Urs Dietrich

    Choreograph, Tänzer. Seine Bewegungen sind physisch inspirierend, seine Themen sind kritische Reflektionen unserer Zeit in einer Bildsprache, die mit zunehmender Verdichtung eine Poesie des Raumes entfaltet. Auf der Basis der Tradition des Tanztheaters und des deutschen Ausdruckstanzes hat Urs Dietrich seit Beginn der 1980er Jahre zahlreiche Solo- und Gruppenstücke kreiert. Geboren wurde er 1958 in…

  • Tanzplattform Deutschland 2014

    Tanzplattform Deutschland 2014

    Heide-Marie Härtel, Irmela Kästner, Michael Wolf, Fakt & Film, Deutsches Tanzfilminstitut Bremen Mehr zum Beitrag bei 3sat – Kulturzeit