Cats and dogs

Bühnenwerke · Tanzlexikon

Cats and dogs

Choreographie: Mitsuro Sasaki, 2000

Uraufführung
1Filme
1Videosequenzen
1Archivbilder

Über das Werk

Choreographie: Mitsuro Sasaki, 2000

Ein Mann kriecht auf die Bühne, sein Jackett ziert hinten ein breiter Fellschwanz. Eine Frau hüpft ausgelassen herum, zieht sich später ihre Alltagskleidung aus, bis sie in Fellunterwäsche dasteht. Sie hat auch einen Fellschwanz – eine Katze! Der Tanz der beiden macht eins deutlich: Hund und Katze können sich nicht miteinander vertragen – Mann und Frau ebensowenig, sie sind sprichwörtlich wie Hund und Katze zueinander. Mitsuru Sasaki nimmt sich in seinem 2000 entstandenen Tanzstück “2001 Cats and Dogs” dieses Dilemmas an, ohne daraus ein ernstes Beziehungsdrama zu machen. Seine Protagonisten gehen sich zwar direkt, leidenschaftlich, aber auch zärtlich und voll Komik an. Sasakis Stil ist deutlich vom Butoh beeinflußt, und aus dem modernen japanischen Tanz speist sich die zentrale Sequenz des Werks: Mit Neonhalsband macht Sasaki Männchen, wird langsam zu einer Christusfigur, bevor er wieder ins Kreatürliche zurückfällt. (Klaus Kieser)

Menschen und Verbindungen

T
Choreografie

Tanzschaffen

Diese Seite enthält aus urheberrechtlichen Gründen nur eine kleine oder keine Auswahl an Videos.
Der vollständige Beitrag ist nach einer Registrierung im Mediawiki zu sehen.


Weitere Beiträge