Stephan Thoss

Personen · Tanzlexikon

Stephan Thoss

Choreograf

*1965; Leipzig (Deutschland) Staatstheater Hannover

Der Choreograf Stefan Thoss verbindet die Wurzeln des deutschen Expressionismus mit dem zeitgenössischen Tanztheater.

17Choreografien
7Filme
17Videosequenzen
1Archivbilder

Biografie

Der Choreograf Stefan Thoss verbindet die Wurzeln des deutschen Expressionismus mit dem zeitgenössischen Tanztheater. Geboren 1965, studierte er Tanz an der Gret Palucca Schule in Dresden, Ostdeutschland. Heimlich nahm er Privatunterricht bei einem ehemaligen Mitglied des berühmten „Ballet Jooss“, Patricio Bunster. Er wurde in die Techniken von Kurt Jooss und Sigurd Leeder eingeführt. Dieser Einfluss zeigt sich in seinem komplizierten Bewegungsvokabular, das er später als Choreograf einsetzte. Als musikalischer und ausdrucksstarker Tänzer arbeitete er ab 1982 mit dem Ensemble der Staatsoper Dresden zusammen. Nach dem Fall der Berliner Mauer siedelte er in den Westen über und tanzte am Staatstheater Kassel. 1990 kehrte er nach Dresden zurück und choreografierte auch für die Staatsopern in München, Berlin, Hamburg und Stuttgart, wo er „Les Noces“ für Marcia Haydee schuf. Ab 1998 leitete er seine eigene Tanzkompanie am Staatstheater Kiel und wechselte 2001 an die Staatsoper Hannover. Er hat mehr als 50 Choreographien geschaffen und tourte durch Indonesien, Taiwan, Thailand, Brasilien, Italien und Frankreich. (Gabriele Wittmann)

Lebensstationen

  1. 1965

    Geburt

    Stephan Thoss wird geboren.

  2. ab 1982

    Staatsoper Dresden

    Arbeit als Tänzer mit dem Ensemble der Staatsoper Dresden.

  3. nach 1989

    Staatstheater Kassel

    Übersiedlung in den Westen und Engagement als Tänzer am Staatstheater Kassel.

  4. 1990

    Rückkehr nach Dresden

    Rückkehr nach Dresden und Beginn der choreografischen Arbeit für mehrere Staatsopern.

  5. 1998

    Staatstheater Kiel

    Leitung einer eigenen Tanzkompanie am Staatstheater Kiel.

  6. 2001

    Staatsoper Hannover

    Wechsel an die Staatsoper Hannover.

Choreografien

  • 2005 Visions fugitives (Stephan Thoss)
  • 2005 Carmen de Cante Jondo (Stephan Thoss)
  • 2004 Zwischen Mitternacht und Morgen: Schwanensee (Stephan Thoss)
  • 2003 Incantations (Stephan Thoss)
  • 2000 Intervalle (Stephan Thoss)
  • 1999 Giselle M. (Stephan Thoss)
  • 1998 Regenbogen (Stephan Thoss)
  • 1994 Les Noces (Stephan Thoss)
  • 1992 Die vier Jahreszeiten (Stephan Thoss)
  • 1992 Vier Jahreszeiten (Stephan Thoss)
  • 1989 My Way (Stephan Thoss)
  • Es war einmal… (Stephan Thoss; Stephan Thoss)
  • Let´s Dance (Stephan Thoss)
  • Rachmaninoff (Stephan Thoss)
  • So fern und doch so nah (Stephan Thoss)
  • Begegnungen (Martin Belenguer; Stephan Thoss)
  • Paare und Passanten (Stephan Thoss)

Filme und Dokumente

Kein Bild

Choreografische Avantgarde: Stefan Thoss

2005

Kein Bild

Schwanensee – Le Lac des Cygnes

2004

Kein Bild

Gestern Palucca Schüler, heute Choreograph

1998

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