Heinz Spoerli

Personen · Tanzlexikon

Heinz Spoerli

Choreograf

*1941; Basel (Schweiz) Basler Tanztheater

Mit dem Choreographen Heinz Spoerli als Leiter sind die Schweizer Kompanien in Basel und Zürich seit den 1970er Jahren weltweit bekannt geworden.

14Choreografien
1Filme
4Videosequenzen
1Archivbilder

Biografie

Mit dem Choreographen Heinz Spoerli als Leiter sind die Schweizer Kompanien in Basel und Zürich seit den 1970er Jahren weltweit bekannt geworden. Indem er den klassischen danse d’ecole mit modernem Tanz kombinierte, schuf er mehr als 70 Werke, die meisten davon inspiriert von erzählenden Balletten wie „Romeo und Julia“, „Nussknacker“ oder „Feuervogel“. Geboren 1940 in Basel, Schweiz, erhielt er seine Ballettausbildung in seiner Heimatstadt, in London und New York. Als Tänzer trat er 1960 in die Basler Kompanie ein, 1963 ging er nach Köln, 1966 ins kanadische Winnipeg und Montreal. 1971 wurde er als Solist nach Genf berufen, wo er mit seiner Choreographie „Le Chemin“ positiv auffiel. 1973 wurde er zum Ballettdirektor der Basler Kompanie ernannt. Er blieb 17 Jahre lang und baute ein grosses Repertoire an eigenen Choreografien auf. Von 1991 bis 1996 leitete er das Ballett der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf sowie in Zürich. Darüber hinaus choreographierte er für zahlreiche Ensembles im Ausland wie das Ballett der Pariser Oper. Zu seinen bekanntesten Werken gehören „Giselle“, „Ein Sommernachtstraum“, „La Belle Vie“ und die „Goldberg-Variationen“ nach Johann Sebastian Bach. (Gabriele Wittmann)

Lebensstationen

  1. 1940

    Geburt in Basel

    Geburt von Heinz Spoerli in Basel.

  2. 1960

    Basler Kompanie

    Eintritt als Tänzer in die Basler Kompanie.

  3. 1971

    Solist in Genf

    Berufung als Solist nach Genf und Erfolg mit Le Chemin.

  4. 1973

    Ballettdirektor Basel

    Ernennung zum Ballettdirektor der Basler Kompanie.

  5. 1991–1996

    Deutsche Oper am Rhein und Zürich

    Leitung des Balletts der Deutschen Oper am Rhein sowie Tätigkeit in Zürich.

Choreografien

  • 2000 Cinderella (Heinz Spoerli)
  • 1993 Goldberg-Variationen (Heinz Spoerli)
  • 1993 Giselle (Heinz Spoerli)
  • 1992 Josefslegende (Heinz Spoerli)
  • 1986 Schwanensee (Heinz Spoerli)
  • 1985 Achilleus (Heinz Spoerli)
  • 1982 Verklärte Nacht (Heinz Spoerli)
  • 1981 La fille mal gardee (Heinz Spoerli)
  • 1980 Pulcinella (Heinz Spoerli)
  • 1978 Chäs (Heinz Spoerli)
  • 1976 Summer Night Dreams (Heinz Spoerli)
  • 1976 Giselle (Heinz Spoerli)
  • Liebeslieder-Walzer (Heinz Spoerli)
  • Orpheus (Heinz Spoerli)

Filme und Dokumente

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